Seppel Espresso - Espresso Bohnen Arabica / Robusta
der Kräftigste am Stammtisch
Kasperl hat einen Freund. Und der hat jetzt Muckis.
Wer mit Otfried Preußlers „Räuber Hotzenplotz" aufgewachsen ist, kennt ihn: Seppel, den treuen Freund vom Kasperl, mit Seppelhut und dem Herz am rechten Fleck. In Bayern ist Seppel außerdem die liebevolle Kurzform von Josef, und davon gibt's im Freistaat bekanntlich reichlich. Ei-Beans aus Eitensheim hat diesem Urbayern jetzt einen eigenen Espresso gewidmet. Und der ist ganz sicher nicht der schüchterne Sidekick: Auf der Ei-Beans-Stärkeskala steht er ganz oben bei „sehr kräftig", in einer Liga mit Frankenstein und Dog Noir. Der Hotzenplotz hätte sich zweimal überlegt, ob er diese Kaffeemühle klaut.
Dunkle Schokolade, Walnuss - und ein Schuss Cassis
Seppel ist eine Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen aus drei afrikanischen und mittelamerikanischen Anbauländern: Uganda, Ruanda und Honduras. In der Tasse zeigt er sich mit Noten von dunkler Schokolade und Walnuss - das ist die solide, bodenständige Seite. Und dann kommt, fast frech, ein Hauch Cassis um die Ecke, eine fruchtige Johannisbeer-Note, die man einem so kräftigen Espresso gar nicht zutraut. Ein Bayer mit Lederhose und Kir Royal, sozusagen.
Dazu eine dichte Crema, ein voller Körper und genug Charakter, um auch in einem großen Cappuccino nicht unterzugehen.
Warum Uganda der heimliche Star ist
Kleine Überraschung für die nächste Kaffeerunde: Uganda gilt als eine der Urheimaten der Robusta-Bohne. In den Regenwäldern rund um den Viktoriasee wächst Coffea canephora bis heute wild – lange bevor irgendjemand auf die Idee kam, sie in Plantagen anzubauen. Heute ist Uganda einer der größten Kaffeeexporteure Afrikas, und für viele Familien dort ist Kaffee die wichtigste Einnahmequelle. Wenn der Seppel also nach Kraft schmeckt, dann ist das keine Angeberei, sondern Herkunft.
Langsam geröstet, damit's dem Magen gutgeht
Kräftig heißt bei Ei-Beans nicht bitter oder sauer. Frank und Iryna rösten ihren Seppel im klassischen Probat-Trommelröster, 12 bis 18 Minuten bei maximal 230 °C, in kleinen Chargen von höchstens 15 kg. Industriekaffee wird dagegen oft in wenigen Minuten bei viel höheren Temperaturen durchgejagt. Die schonende Langzeitröstung baut Säuren ab und lässt die Aromen in Ruhe entstehen – so wird der Seppel stark, aber säurearm und bekömmlich. Geröstet wird mit eigenem Solarstrom, verpackt aluminiumfrei, und die Bohnen kommen von kleinen Farmen und Kooperativen.
Steckbrief
| Produkt | Ei-Beans Seppel Espresso, ganze Bohne |
| Mischung | Arabica & Robusta |
| Herkunft | Uganda, Ruanda, Honduras |
| Geschmack | dunkle Schokolade, Walnuss, Cassis |
| Stärke | sehr kräftig |
| Röstung | schonende Langzeit-Trommelröstung (12–18 Min., max. 230 °C) |
| Säure | säurearm |
| Zubereitung | Vollautomat, Siebträger, Herdkocher (Moka), French Press |
| Rösterei | Ei-Beans Kaffee-Manufaktur, Eitensheim (Altmühltal, Bayern) |
| Nachhaltigkeit | Bohnen von kleinen Farmen/Kooperativen, Solarstrom, aluminiumfreie Verpackung |
Tipp aus dem SoulTool-Regal: Für die sanfteren Momente wartet in der Ei-Beans-Kollektion Mamma Bavaria. Die passt auf den Seppel auf.
Bei Warenverfügbarkeit ist die Ware in der Regel innerhalb von max. 5 Werktagen bei dir.
