M2M - Espressomühle als Direktmahler
Macap · Italien · seit 1930
Macap M2M Espressomühle
Die Mühle, die deiner Siebträgermaschine endlich gerecht wird.
Es gibt eine Wahrheit, die Baristas gerne beim zweiten Espresso flüstern: Die Mühle ist wichtiger als die Maschine.
Die schönste Siebträgermaschine macht aus schlecht gemahlenem Kaffee nur teuer erhitztes Wasser. Die Macap M2M kommt aus der Gegend um Venedig, wo man sich seit fast hundert Jahren um genau dieses Problem kümmert.
Was in ihr steckt
50 mm Flachmahlscheiben aus Stahl. Das ist die Klasse, in der auch kleine Gastromühlen spielen. Flache Scheiben mahlen sehr gleichmäßig, und Gleichmäßigkeit ist beim Espresso alles: Wenn alle Partikel gleich groß sind, läuft das Wasser gleichmäßig durch, und du bekommst Crema statt Chaos.
Angetrieben wird das Ganze von einem 150-Watt-Motor, der am europäischen Netz mit rund 1.400 Umdrehungen pro Minute läuft. Das klingt bescheiden, ist aber Absicht: Langsamere Scheiben erwärmen den Kaffee weniger, und Wärme ist der natürliche Feind feiner Aromen.
Etwa 1 Gramm Kaffeemehl pro Sekunde. Ein doppelter Espresso ist in knapp 20 Sekunden gemahlen.
Mahlen auf Abruf, nicht auf Vorrat
Die M2M ist eine On-Demand-Mühle. Es gibt keinen Dosierer, in dem gemahlener Kaffee herumliegt und alt wird. Du hältst den Siebträger in die höhenverstellbare Gabel, startest die Mühle und bekommst genau so viel frisches Kaffeemehl, wie du gerade brauchst. Nicht mehr, nicht weniger, und vor allem nichts von gestern.
Den Mahlgrad stellst du in der aktuellen Version stufenlos ein. Keine Rasterpunkte, zwischen denen dein perfekter Espresso gerade durchfällt, sondern feinste Schritte, bis es passt. Ist die Einstellung einmal gefunden, bleibt sie, und du kannst sie jeden Morgen wiederholen.
Robust gebaut, zuhause zu Hause
Bohnenbehälter: 250 g, genug für eine gute Woche Espresso für zwei.
Gewicht: rund 5 kg. Sie steht also, wo sie steht.
Maße: etwa 15 × 25 × 38 cm, passt neben fast jede Siebträgermaschine und unter die meisten Hängeschränke.
Gabel: höhenverstellbar, passend für gängige Siebträger.
Design: rutschfeste Füße und eine klassische Form, die auch in zehn Jahren noch nicht peinlich aussieht.
Seit 1930: eine Familie, eine Mühle
Macap wurde 1930 von Ottorino Petiziol als mechanische Werkstatt in der Gegend von Venedig gegründet. Der Name ist kein Fantasiewort, sondern eine Abkürzung: MAcina CAffè Petiziol, also schlicht „Petiziols Kaffeemühle“. Die zweite Generation, die Brüder Luigi und Antonio, hat das Unternehmen technisch ausgebaut, heute führt die dritte Generation mit Susanna und Marco die Firma. Macap-Mühlen stehen inzwischen in Bars und Küchen in über 70 Ländern.
Drei Dinge, die nicht in der Bedienungsanleitung stehen
BOHNENWISSEN NR. 1
Gemahlener Kaffee hat es eilig. Ganze Bohnen halten ihre Aromen wochenlang, gemahlener Kaffee verliert sie in Minuten. Durch das Mahlen vervielfacht sich die Oberfläche, und die flüchtigen Aromastoffe machen sich buchstäblich aus dem Staub. Die meisten Baristas rechnen mit einer Viertelstunde, bis der Unterschied deutlich schmeckbar ist. Genau deshalb mahlt die M2M erst, wenn du wirklich brühen willst.
BOHNENWISSEN NR. 2
Venedig war Europas Kaffee-Eingangstor. Über die Handelswege mit dem Osmanischen Reich kam der Kaffee früh nach Venedig, und 1645 soll dort eines der ersten Kaffeehäuser Europas eröffnet haben. Das Caffè Florian am Markusplatz schenkt seit 1720 aus und ist damit das älteste noch betriebene Kaffeehaus Italiens. Eine Mühle aus dieser Ecke hat also gewissermaßen Heimvorteil.
BOHNENWISSEN NR. 3
Deine Bohne ist eigentlich ein Kirschkern. Kaffeebohnen sind die Samen einer roten Steinfrucht, der Kaffeekirsche. In jeder Kirsche stecken normalerweise zwei Bohnen, die mit der flachen Seite aneinanderliegen. Daher die typische Form. Die M2M mahlt also, streng genommen, Kirschkerne. Sehr leckere.
Für wen die M2M gemacht ist
Für alle, die eine Siebträgermaschine haben und merken, dass da noch mehr geht. Für Umsteiger von der Klingenmühle oder vom vorgemahlenen Kaffee, die ihren ersten echten Espresso erleben wollen. Für Menschen, die lieber einmal ordentlich kaufen als dreimal billig. Und für alle, die morgens gerne ein kleines Ritual haben, das nach Italien klingt und auch so schmeckt.
Steckbrief
| Hersteller | Macap, Italien (gegründet 1930 in der Gegend von Venedig) |
| Modell | M2M On Demand, aktuelle Version (V2) |
| Mahlwerk | 50 mm Flachmahlscheiben aus Stahl |
| Motor | 150 W, ca. 1.400 U/min (50 Hz), 230 V |
| Mahlleistung | ca. 1 g pro Sekunde |
| Mahlgrad | stufenlos (mikrometrisch) einstellbar |
| Bohnenbehälter | 250 g |
| Dosierung | manuell, direkt in den Siebträger (kein Dosierer) |
| Maße (B × T × H) | ca. 152 × 250 × 382 mm |
| Gewicht | 5 Kg |
| Nebenwirkungen | früheres Aufstehen, Kaffeegespräche auf Partys, plötzliche Abneigung gegen Kaffeepads |
Weil der beste Espresso bei der Bohne anfängt und bei der Mühle entschieden wird. Weil 50-mm-Stahlscheiben, stufenloser Mahlgrad und frisch gemahlenes Kaffeemehl den Unterschied machen, den du schmeckst. Und weil eine Familie aus der Nähe von Venedig seit fast hundert Jahren nichts anderes tut, als genau daran zu feilen.
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